Die 20 größten Hotelketten Spaniens haben zwischen 2013 und 2025 ihre Kapazitäten ausgebaut, jedoch mit unterschiedlichen Wachstumsraten und Strategien. Laut dem Ranking von Hosteltur zeigt sich, dass große Gruppen weiterhin von ihrer Markenstärke und Vertriebsfähigkeit profitieren, während auch mittelgroße Ketten an Bedeutung gewinnen, indem sie unabhängige Hotels integrieren und sich an Marktveränderungen anpassen. Die Entwicklung zwischen 2013 und 2019 war durch ein relativ homogenes Wachstum geprägt, wobei Unternehmen wie Palladium Hotel Group und Iberostar Hotels & Resorts Zuwächse von bis zu 12,6 % verzeichneten.
Ein herausragendes Beispiel ist die Hotelgruppe Hoteles Globales, die ihre Zimmeranzahl zwischen 2013 und 2025 um 134,2 % steigern konnte, wobei der größte Anstieg von 92,7 % im Zeitraum vor der Pandemie stattfand. Barceló Hotel Group führt die Expansion mit über 26.000 zusätzlichen Zimmern an, wobei der Hauptwachstumszeitraum vor der Pandemie lag. Nach 2020 setzte die Gruppe auf eine selektive Expansion, die durch gezielte Akquisitionen und ein stärkeres Augenmerk auf Management- und Mietmodelle geprägt ist.
Die Pandemie hatte erhebliche Auswirkungen auf die Branche, wobei einige Ketten einen Umsatzrückgang von bis zu 90 % erlitten. In diesem Kontext haben viele Unternehmen ihre Expansionspläne überdacht, wobei einige ihre Kapazitäten reduzierten, während andere die Gelegenheit nutzten, um zu wachsen. Die mittelgroßen Ketten, wie Fergus Group und Ona Hotels & Apartments, verzeichneten signifikante Zuwächse von 212,3 % bzw. 115,7 % seit der Pandemie, unterstützt durch strategische Investitionen und Übernahmen. Diese Entwicklungen verdeutlichen die dynamischen Veränderungen im spanischen Hotelmarkt und die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen an neue Marktbedingungen.
Quelle: hosteltur tourismus
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