Tourismusbranche kämpft mit Personalmangel vor der Sommersaison – Tourismus (Reisebuero)

Tourismusbranche kämpft mit Personalmangel vor der Sommersaison

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Geschrieben von Thomas John Spanien Nachrichten Redaktion

13 April, 2026

Mit dem bevorstehenden Beginn der Sommersaison sehen sich viele Unternehmen im Tourismussektor mit einem akuten Personalmangel konfrontiert. In einem kürzlich abgehaltenen Kongress in Córdoba äußerte Jorge Marichal, Präsident der Confederación Española de Hoteles y Alojamientos Turísticos (CEHAT), dass einige Hotels sogar in Erwägung ziehen, ganze Etagen oder sogar ganze Betriebe zu schließen, um den Herausforderungen bei der Personalbeschaffung zu begegnen.

Der Präsident des Instituto para la Calidad Turística Española y la Sostenibilidad (ICTES), Miguel Mirones, betonte, dass die Branche seit der Pandemie unter einem demografischen Ungleichgewicht leidet und forderte eine gemeinsame Anstrengung zur Lösung dieses Problems. Er verwies auf frühere Situationen, in denen Fachkräfte aus dem Tourismussektor in andere Branchen abgewandert sind, was zu einem ähnlichen Mangel geführt hat.

Ein Beispiel für eine mögliche Lösung ist ein Ausbildungsprojekt für Migranten aus der Dominikanischen Republik, das in Cantabria initiiert wurde, bei dem 150 Arbeiter in die Region geholt wurden. Dieses Modell konnte jedoch nicht in anderen Regionen erfolgreich umgesetzt werden, da es auf erhebliche bürokratische Hürden stieß.

Die Diskussion über die Notwendigkeit einer geordneten Einwanderungspolitik wird durch die Tatsache verstärkt, dass im Jahr 2025 bereits 526.000 Ausländer im Tourismussektor beschäftigt waren, was 28,2 % der Gesamtbeschäftigung in diesem Bereich ausmacht. Die Branche fordert eine rechtliche Grundlage, die sicherstellt, dass Migranten, die in den Sektor eintreten, auch eine Verpflichtung gegenüber den Unternehmen eingehen.

Die Gewerkschaften warnen, dass Spanien bis 2050 zwischen 8 und 10 Millionen Migranten benötigen wird, um die Produktionssysteme aufrechtzuerhalten. Der Tourismussektor muss sich darauf einstellen, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte bestehen zu können. Die Diskussion über Löhne und Arbeitsbedingungen bleibt ein zentrales Thema, da der durchschnittliche Lohn im Sektor bei 18.700 Euro liegt, während die Branche etwa 13 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht.

Quelle: hosteltur tourismus
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und mit Unterstützung von KI-Technologie (OpenAI) sinngemäß aus spanischen Quellen zusammengefasst.

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