Am Dienstagmittag kam es in einem Wohngebäude im Stadtteil Poblenou in Barcelona zu einer Explosion, die mindestens elf Personen verletzte. Die Explosion ereignete sich gegen 13:34 Uhr in der Calle Venero 13, wobei erste Ermittlungen auf eine Gasflasche als mögliche Ursache hindeuten. Die Explosion und das anschließende Feuer sorgten für große Aufregung unter den Anwohnern, die zahlreiche Notrufe an den Notdienst 112 absetzten.
Die Feuerwehr von Barcelona entsandte zehn Einheiten zur Brandbekämpfung, während der medizinische Notdienst neun Ambulanzfahrzeuge mobilisierte. Eine Person wurde schwer verletzt und eine weitere leicht, beide wurden ins Hospital Vall d’Hebron gebracht. Neun weitere Personen erlitten leichte Verletzungen, benötigten jedoch keinen Krankenhausaufenthalt.
Die Explosion führte zur Evakuierung des betroffenen Gebäudes und zur Aktivierung des Notfallplans Procicat in der Phase der Vorwarnung. Anwohner berichteten, dass einige von ihnen das Gebäude selbstständig über eine Leiter verließen, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Während der Rettungsmaßnahmen kam es zudem zu einem Zwischenfall, bei dem eine der anrückenden Ambulanzfahrzeuge mit einem parkenden Auto kollidierte.
Die Polizei sperrte die Straßen Llull und Pujades, um den Einsatzkräften den Zugang zu erleichtern. Die Situation bleibt angespannt, während die Feuerwehr die Räumlichkeiten belüftet und auf mögliche Schäden überprüft.
Quelle: elperiodico.cat
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