Ein gewaltiger Brand hat das Ibis Hotel im Zentrum von Malaga in der Nacht zum Montag in Aufruhr versetzt. Die Flammen, die um 1 Uhr morgens ausbrachen, führten zur vollständigen Evakuierung des Hotels, in dem zu diesem Zeitpunkt 130 Zimmer belegt waren. Fast 20 Stunden nach dem ersten Ausbruch der Flammen blieb der Brand aktiv, obwohl die Feuerwehr versicherte, dass die Situation unter Kontrolle sei.
Die Feuerwehr führte kontrollierte Maßnahmen durch, um das Feuer zu „belüften“. Diese Technik sorgte dafür, dass die Flammen an manchen Stellen erneut aufflammten, was von außen den Eindruck erweckte, als würde das Feuer wieder außer Kontrolle geraten. Tatsächlich kämpfen die Einsatzkräfte jedoch gegen die Flammen, die sich rasch ausgebreitet hatten, nachdem sie ihren Ursprung im Le Grand Café gefunden hatten. Das Café liegt im Pasillo de Guimbarda, direkt unter dem Ibis Hotel.
Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Feuer in der Küche des Cafés ausbrach, während andere Hypothesen, wie etwa ein Brand in den Sonnensegeln der Terrasse, ausgeschlossen wurden. Die Policía Científica wartet darauf, dass die Feuerwehr den Brand vollständig löscht, um mit den Ermittlungen zur Brandursache beginnen zu können. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, doch die Zerstörung ist erheblich.
Die baulichen Gegebenheiten des Hotels, insbesondere die Eisen- und Holzstrukturen, erschwerten die Brandbekämpfung. Diese Materialien trugen zur schnellen Ausbreitung des Feuers bei, unterstützt durch schalldämmende Materialien, die im Gebäude verwendet wurden. Auch am Montagabend war Rauch von verschiedenen Punkten der Stadt aus sichtbar, was für eine gewisse Nervosität unter den Anwohnern sorgte.
Die lokale Polizei sperrte zur Sicherheit die Calle Cerrojo und alle Fußgängerzugänge rund um das Gebäude. Während die Feuerwehrleute mit der Bekämpfung des Feuers beschäftigt waren, zog die Szenerie zahlreiche Schaulustige an. Viele Menschen versammelten sich am Santo Domingo-Brücke und beobachteten das Geschehen, während sie mit ihren Handys das Geschehen festhielten. Die Situation bleibt angespannt, während die Feuerwehr weiterhin daran arbeitet, die letzten Flammen zu löschen und die Sicherheit für die Anwohner und Passanten zu gewährleisten.
Die Vorfälle in Malaga werfen auch Fragen zur Sicherheit in der Gastronomie und Hotellerie auf. Die Stadtverwaltung wird sich nach der vollständigen Kontrolle der Lage mit der Untersuchung der Brandschutzvorschriften in ähnlichen Einrichtungen befassen. Für die Urlauber und Einwohner in Malaga ist es ratsam, in den kommenden Tagen vorsichtig zu sein und mögliche gesperrte Bereiche zu meiden, während die Aufräum- und Ermittlungsarbeiten fortschreiten.
Quelle: surinenglish.com
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