Die Reiseagenturen ziehen eine positive Bilanz der Osterreisezeit, die trotz der Herausforderungen durch eingeschränkte Zugverbindungen in Spanien und den Konflikt im Nahen Osten stattfand. Carlos Garrido, Präsident des Verbands der Reiseagenturen CEAV, beschreibt die Saison als „gut“ und äußert die Hoffnung auf eine dauerhafte Friedenslösung, die zu einer Normalisierung der Buchungen führen könnte.
In Bezug auf die Reisenden, die nach Málaga reisen wollten, wo die Zugverbindungen nur eingeschränkt funktionierten, berichtete Garrido, dass viele alternative Reiseoptionen gewählt wurden. Trotz der Schwierigkeiten konnte Málaga eine hohe Auslastung verzeichnen, was auf eine erfolgreiche Marketingkampagne hinweist.
Für Reisen in Fernziele, die durch den Nahostkonflikt betroffen waren, haben die Agenturen die Reiserouten und -ziele angepasst. Die meisten der vor dem Ausbruch des Konflikts im März gebuchten Langstreckenreisen blieben jedoch unverändert, und die Reisenden haben ihre Pläne weitgehend beibehalten.
Die Agenturen zeigen sich optimistisch für den weiteren Verlauf des Jahres und die bevorstehende Sommersaison, insbesondere nach der kürzlichen Waffenruhe im Iran. Garrido betont, dass die Hauptbuchungen in den Monaten Mai, Juni und Juli erfolgen, was Anlass zur Hoffnung auf eine Rückkehr zur Normalität gibt.
Quelle: hosteltur tourismus
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