Im Februar 2023 verzeichnete der öffentliche Nahverkehr in Spanien einen leichten Rückgang von 0,1 % und erreichte 470,1 Millionen Passagiere, wie aktuelle Daten des Instituto Nacional de Estadística (INE) zeigen. Während der städtische Verkehr um 2 % zulegte, fiel der interurbane Verkehr um 4,2 %. Besonders stark betroffen war der Hochgeschwindigkeitszug, dessen Nutzung um 32,1 % im Vergleich zum Vorjahr sank und nur 2,1 Millionen Passagiere zählte. Diese Abnahme wird auf temporäre Unterbrechungen auf wichtigen Strecken, Geschwindigkeitsbegrenzungen und Wartungsarbeiten zurückgeführt, die die Hauptkorridore im Februar beeinträchtigten.
Die Einschränkungen auf der Verbindung Madrid-Sevilla und die Geschwindigkeitsreduzierungen führten zu einem signifikanten Anstieg der Fahrgastzahlen im interurbanen Busverkehr, der um 5 % auf über 76,6 Millionen Passagiere stieg. Dies zeigt, dass der Bus als zuverlässige Alternative zur Hochgeschwindigkeitsbahn an Bedeutung gewann. Im städtischen Verkehr wuchs die Nutzung des U-Bahn-Systems um 3,6 %, wobei Palma mit einem Anstieg von 18,8 % die höchsten Zuwächse verzeichnete.
Insgesamt nutzten im Februar 129,4 Millionen Reisende den interurbanen Verkehr, was einem Rückgang von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Innerhalb des Schienenverkehrs fiel der Anteil der Fernzüge um 30 %, wobei die Hochgeschwindigkeitszüge (AVE, Avlo, Ouigo und Iryo) mit einem Rückgang von 32,1 % die stärksten Einbußen hinnehmen mussten. Auch die Regionalzüge verzeichneten Rückgänge von 13,8 % bei Cercanías und 29,3 % bei Media Distancia. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen der Schienenverkehr in Spanien steht.
Quelle: mallorca
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