In Spanien kam es zwischen dem 30. März und dem 5. April zu einem moderaten Rückgang der Hotelbuchungen in den meisten autonomen Gemeinschaften. Diese Entwicklung fällt in die sechste Woche des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und fällt zudem mit der Osterzeit zusammen, einem Zeitraum, in dem traditionell weniger Vorausbuchungen vorgenommen werden. Laut den Daten von Travelgate ist die Nachfrage nach Hotelzimmern in dieser Zeit gesunken, was auch die Reisegewohnheiten der Touristen beeinflusst hat.
Trotz des Rückgangs der Buchungen in fast allen Regionen, mit Ausnahme von Katalonien und Galizien, bleibt die Nachfrage nach langfristigen Buchungen stabil. So wurden in der vergangenen Woche 28 % der Reservierungen mit einem Vorlauf von mehr als 90 Tagen vorgenommen. In Katalonien stiegen die Buchungen um 22 % im Vergleich zum Vorjahr, während die Kanarischen Inseln einen Rückgang von fast 11 % verzeichneten.
Die Hotelauslastung in vielen spanischen Reisezielen überstieg 80 % und erreichte in einigen Fällen sogar 90 %, was die positiven Entwicklungen im Vergleich zum Vorjahr unterstreicht. Diese Trends zeigen, dass die Osterzeit typischerweise eine Phase ist, in der weniger Vorausbuchungen getätigt werden, da viele Touristen bereits an ihren Urlaubsorten sind. Die Situation wird weiterhin durch die geopolitischen Spannungen beeinflusst, die die globalen Reisebewegungen steuern.
Quelle: hosteltur tourismus
Zum Original