Schussattacke in Cuevas Bajas: Zwei Festnahmen nach Hausbeschuss mit Militärwaffe – Behörden (Guardia Civil)

Schussattacke in Cuevas Bajas: Zwei Festnahmen nach Hausbeschuss mit Militärwaffe

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Geschrieben von Thomas John Spanien Nachrichten Redaktion

17 Juni, 2026

In der andalusischen Gemeinde Cuevas Bajas bei Málaga hat die Guardia Civil zwei Tatverdächtige festgenommen, die Ende Mai eine Schussattacke auf ein Wohnhaus verübt haben sollen. Die Angreifer eröffneten aus einer fahrenden Motorradperspektive mit einer militärischen Waffe das Feuer auf die Fassade und Fenster des Hauses. Die Polizei entdeckte bei ihrem Eintreffen insgesamt 14 Einschusslöcher. Glück im Unglück: Eine der Kugeln drang in ein Schlafzimmer ein, verfehlte den schlafenden Bewohner jedoch nur um wenige Zentimeter.

Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 31. Mai. Nachbarn wurden durch die Schüsse geweckt und alarmierten die Behörden. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der verwendeten Munition um 7,62-mm-Kaliber handelte – eine Größe, die typischerweise bei militärischen Waffen zum Einsatz kommt.

Ein Zusammenhang mit einem weiteren Vorfall in der nahegelegenen Gemeinde Cuevas de San Marcos wurde schnell hergestellt. Dort hatte einer der Festgenommenen nur wenige Stunden zuvor ebenfalls Schüsse auf das Haus eines Verwandten abgegeben. Die örtliche Polizei bestätigte zwar einen gemeldeten Zwischenfall, fand jedoch keine Einschusslöcher oder Patronenhülsen vor Ort.

Die Guardia Civil reagierte auf die Eskalation mit einem großen Polizeieinsatz, um weitere Angriffe zu verhindern und die Täter zu fassen. Die Fahndung führte die Beamten nach Torremolinos, wo sich die Verdächtigen versteckt hatten. Einer der Männer nutzte gefälschte Dokumente, um in einem Hostel unterzutauchen. Der andere hielt sich trotz eines aktiven Kontaktverbots im Haus seiner Ex-Partnerin auf.

Bei der Festnahme wurden 11.000 Euro Bargeld, gefälschte Papiere sowie Schlüssel für das Tatmotorrad sichergestellt. Umfangreiche Durchsuchungen in mehreren Wohn- und landwirtschaftlichen Gebäuden in den Provinzen Málaga und Córdoba brachten zusätzlich Beweise für den Betrieb eines mittelgroßen Drogenhandels ans Licht. Die Ermittler entdeckten zwei Indoor-Cannabisplantagen, beschlagnahmten etwa zwei Kilogramm Haschisch sowie mehrere verkaufsfertige Marihuanabeutel. Zudem stellten sie Anbaugeräte und illegale Stromanschlüsse sicher.

Die Festgenommenen wurden dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft ohne Kaution anordnete. Die Motivlage der Schussattacken deutet auf eine Eifersuchtsangelegenheit innerhalb der Familie hin.

Für deutschsprachige Bewohner und Urlauber in der Provinz Málaga unterstreicht dieser Vorfall einmal mehr die Bedeutung erhöhter Sicherheitsmaßnahmen selbst in kleineren Gemeinden. Die Gewalt mit militärischer Munition ist in der Region ungewöhnlich, zeigt jedoch, dass Konflikte auch hier in gefährliche Eskalationen münden können. Wer in Cuevas Bajas oder den umliegenden Orten unterwegs ist, sollte aktuelle Nachrichten verfolgen und bei auffälligen Vorfällen die Polizei informieren.

Die Guardia Civil intensiviert ihre Präsenz in der Region, um weitere Gewalttaten zu verhindern. Die Ermittlungen gegen das mutmaßliche Drogenhandelsnetzwerk laufen parallel weiter. Die Kombination aus bewaffneten Angriffen und Drogenkriminalität belastet die Sicherheitslage in Teilen der Provinz Málaga und erfordert weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung.

Quelle: surinenglish.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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