Im ersten Quartal 2026 haben die touristischen Aktivitäten in Spanien einen bemerkenswerten Anstieg der Beschäftigung verzeichnet. Laut den aktuellen Daten von Turespaña, die auf der Umfrage zur aktiven Bevölkerung basieren, stieg die Zahl der im Tourismussektor beschäftigten Personen um 146.631 auf insgesamt 2.934.334. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und macht 13,2% des gesamten Beschäftigungsmarktes in Spanien aus.
Der Anstieg der Beschäftigung im Tourismussektor wird vor allem durch die Zunahme unbefristeter Arbeitsverträge und die Reduzierung der Beschäftigung mit befristeten Verträgen begünstigt. Turespaña hebt hervor, dass die meisten touristischen Aktivitäten Wachstumsraten verzeichneten, mit Ausnahme der Reisebüros, die einen Rückgang von 15,4% erlebten. Die Gründe hierfür sind unter anderem die Einführung neuer Aktivitätscodes, die die Zuordnung der Beschäftigten in diesem Bereich betreffen.
Im Bereich der Gastronomie und Hotellerie stieg die Beschäftigung um 4,2%, was vor allem auf die positive Entwicklung in den Unterkunftsdiensten mit 7,9% und den Gastronomiediensten mit 3,1% zurückzuführen ist. Der Anteil der festangestellten Mitarbeiter im Tourismussektor lag bei 86,3%, was einen Anstieg von 8,2% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Dies markiert bereits den neunzehnten Anstieg in Folge. Die Zahl der temporär Beschäftigten hingegen sank um 0,8%.
Die Arbeitslosenquote im Tourismussektor liegt bei 13,7%, was 1,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert liegt und somit unter der allgemeinen Quote von 14,8% in der spanischen Wirtschaft. Von den 2.487.670 Angestellten im Tourismussektor waren 74,5% in Vollzeit beschäftigt, was einem Anstieg von 5,7% entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 10,5% auf 25,5%.
Die Zahl der Selbständigen im Tourismussektor fiel auf 446.390, was einem Rückgang von 2,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders stark betroffen sind die Bereiche Gastronomie (-1,5%) und Transport von Reisenden (-8,8%). In Bezug auf die regionale Verteilung stieg die Zahl der Beschäftigten in 14 autonomen Gemeinschaften, darunter Andalusien, Madrid, Valencia, die Kanarischen Inseln und die Balearen. Im Gegensatz dazu verzeichnete Katalonien einen Rückgang von 7,1%. Der größte Zuwachs fand im Baskenland mit 15,8%, gefolgt von Valencia mit 14,5% und Andalusien mit 13,9% statt.
Die Zahlen zeigen deutlich, dass der Tourismussektor in Spanien weiter an Bedeutung gewinnt und sich positiv entwickelt. Für Auswanderer und Touristen, die in Spanien leben oder Urlaub machen, bedeutet dies ein wachsendes Angebot an Arbeitsplätzen und eine Stabilität im wirtschaftlichen Umfeld. Die positive Entwicklung könnte auch für zukünftige Investitionen im Tourismussektor von Bedeutung sein, was für die gesamte spanische Wirtschaft von Vorteil wäre.
Quelle: hosteltur.com
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