Der Präsident von Andalusien, Juanma Moreno, steht vor der Herausforderung, bei den bevorstehenden Wahlen am 17. Mai 2023 eine ähnliche Stimmenzahl wie 2022 zu erreichen. Bei den letzten Wahlen erhielt die Volkspartei (PP) 1.589.272 Stimmen, was 43 % der Wähler entsprach und zur Erreichung von 58 Sitzen im Parlament führte. Moreno hofft, etwa 1,5 Millionen Stimmen zu erhalten, was jedoch nicht zwangsläufig bedeutet, dass er erneut allein regieren kann.
Zwei Faktoren könnten den Wahlausgang beeinflussen. Erstens ist die Wählerschaft um 3 % gewachsen, was 170.000 zusätzlichen Wählern entspricht. Diese Zunahme könnte die Stimmenverteilung und die Wahlbeteiligung erheblich beeinflussen. Zweitens besteht Unsicherheit über die Verteilung des letzten Sitzes in mehreren Provinzen, die durch die Anwendung des D’Hondt-Systems bestimmt wird. Diese Faktoren könnten entscheidend für die zukünftige politische Landschaft Andalusiens sein.
Quelle: mallorca
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