Die Stadt Barcelona plant eine umfassende Reform der Busstation Sants, die von den laufenden Bauarbeiten des Unternehmens Adif betroffen ist. Der Umbau soll im Jahr 2027 beginnen und zielt darauf ab, die derzeit chaotische Situation der Bussteige zu verbessern. Derzeit sind nur sechs der zwölf Bussteige regulär in Betrieb, während die anderen provisorisch an anderen Standorten untergebracht sind, was zu einer unzureichenden Nutzung des Raums führt.
Das Projekt zur Neugestaltung der Busstation wird von der Stadtverwaltung derzeit ausgearbeitet. Ziel ist es, die Bussteige neu anzuordnen und die gesamte Infrastruktur zu urbanisieren, um die Bedingungen für die Nutzer zu verbessern. Die geplanten Investitionen für diese Maßnahme belaufen sich auf 3,6 Millionen Euro, Teil eines größeren Plans, der insgesamt 12 Millionen Euro umfasst. Dies schließt auch Verbesserungen an anderen stark frequentierten Busstationen, wie der Station Fabra i Puig, ein.
Zusätzlich zu den Umbauten sind auch Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur an den Einfallstraßen in die Stadt vorgesehen. Dazu gehören die Installation von Überdachungen, Bänken und weiteren Einrichtungen, um den Komfort für die täglich bis zu 20.000 Nutzer zu erhöhen. Die Stadt plant zudem, die Verkehrsführung zu optimieren, um Menschenansammlungen an den Haltestellen zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans der Generalitat, der eine langfristige Lösung für die Ankunft und Abfahrt von Intercity-Bussen in Barcelona vorsieht.
Quelle: elperiodico.cat
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