Die Comisión Nacional de los Mercados y de la Competencia (CNMC) hat die Eröffnung von acht neuen Verfahren gegen große Energieunternehmen bekannt gegeben. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Ermittlungen, die nach dem großflächigen Stromausfall im vergangenen Jahr eingeleitet wurden. Insgesamt summiert sich die Anzahl der laufenden Untersuchungen auf 64, wobei die meisten Verfahren nicht direkt mit dem Vorfall des Stromausfalls in Verbindung stehen. Dennoch wurden bei den Ermittlungen verschiedene potenzielle Verstöße gegen die Vorschriften festgestellt.
Von den 64 Verfahren sind drei als „sehr schwerwiegend“ eingestuft, was zu möglichen Geldstrafen von bis zu 60 Millionen Euro führen könnte. Diese betreffen die Red Eléctrica sowie zwei Kernkraftwerke in Almaraz und Cofrentes, an denen große Energieunternehmen wie Iberdrola und Naturgy beteiligt sind. Die restlichen Verfahren beziehen sich auf als schwerwiegend eingestufte Verstöße, die jedoch keinen direkten Einfluss auf die Sicherheit der Stromversorgung hatten und unter anderem Iberdrola, Endesa und Naturgy betreffen.
Die CNMC hat in den letzten Wochen kontinuierlich neue Verfahren angekündigt, wobei einige Quellen darauf hinweisen, dass möglicherweise noch weitere Verfahren in Vorbereitung sind, deren Details jedoch vertraulich bleiben. Dies könnte zu weiteren Bekanntmachungen in naher Zukunft führen, da die CNMC erst nach Erhalt der formellen Benachrichtigung durch die betroffenen Unternehmen die Verfahren öffentlich machen kann. Die Transparenz über die laufenden Verfahren bleibt somit eingeschränkt, während die Aufsichtsbehörde weiterhin an der Aufklärung möglicher Verstöße arbeitet.
Quelle: diariodemallorca.es
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