Eine aktuelle Studie von Visa zeigt, dass spanische Touristen im kommenden Sommer durchschnittlich 1.482 Euro pro Person für Reisen ins Ausland ausgeben wollen. Trotz dieser Ausgabenbereitschaft wird jedoch ein Rückgang der internationalen Reisen erwartet, der auf die steigenden Lebenshaltungskosten zurückzuführen ist. Besonders betroffen sind jüngere Reisende unter 34 Jahren, von denen 71 % planen, ausschließlich in Spanien zu reisen. Dies stellt einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu 55 % im Vorjahr dar.
Visa betont, dass das Reisen für die Spanier nach wie vor eine hohe Priorität hat, da etwa 10 % des Einkommens für Reisen ausgegeben werden. Dennoch beeinflusst die Inflation die Reisegewohnheiten der Konsumenten. Rund 40 % der Befragten geben an, dass die Preissteigerungen ihre Reiseentscheidungen maßgeblich beeinflussen. Infolgedessen suchen 24 % der Reisenden nach günstigeren Zielen, während 19 % angeben, vorher sparen zu müssen, um ihre Reisen zu finanzieren.
Die Tendenz zu günstigeren Optionen und vorherigem Sparen zeigt sich besonders stark bei jungen Menschen. Für internationale Reisen planen die Spanier eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von neun Tagen und buchen ihre Reisen mindestens zwei Monate im Voraus. Beliebte Reiseziele in Europa sind Italien und Frankreich, während Nordamerika und Asien die bevorzugten Ziele außerhalb Europas sind. Diese Entwicklungen fallen in einen Kontext, in dem die Inflation in der Eurozone im April auf 3 % gestiegen ist, was auf steigende Energiepreise und den Einfluss der Osterferien zurückzuführen ist.
Quelle: hosteltur.com
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