Im Stadtteil Finestrelles von Esplugues de Llobregat kam es am vergangenen Samstag zu einem tödlichen Messerangriff auf eine 41-jährige Frau, die erst vor einem Jahr aus China nach Spanien gezogen war. Die Frau, die erst seit drei Tagen in ihrem neuen Restaurant in Barcelona arbeitete, wurde auf dem Weg dorthin brutal angegriffen. Nach Angaben von Nachbarn war sie als freundliche und fröhliche Person bekannt, die sich schnell in die Gemeinschaft integrierte und Spanisch lernte.
Die Ermittlungen laufen weiterhin unter Geheimhaltung, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass der Angreifer möglicherweise wahllos handelte. Die Polizei hat einen terroristischen Hintergrund ausgeschlossen und vermutet, dass der Täter psychische Probleme hatte. Die Nachbarn sind erschüttert und fordern mehr Polizeipräsenz in ihrem ruhigen Viertel, um die Sicherheit zu erhöhen.
Am Montag fand vor dem Rathaus von Esplugues eine Gedenkminute für die Opfer statt, bei der Freunde und Bekannte der Verstorbenen ihre Trauer und Bestürzung zum Ausdruck brachten. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, den Angehörigen psychologische Unterstützung anzubieten und bei den notwendigen Formalitäten, wie der Rückführung des Leichnams nach China, zu helfen. Die Verwandten der Frau, darunter eine Cousine, haben Schwierigkeiten, die bürokratischen Hürden zu überwinden, da sie keine direkten Familienangehörigen in Spanien hat.
Die Tragödie hat nicht nur die Freunde und Verwandten tief getroffen, sondern auch die gesamte Nachbarschaft, die sich in einem Zustand der Schockstarre befindet. Die Bewohner von Finestrelles fordern nun Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in ihrem Viertel, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Quelle: elperiodico.cat
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