Die Immobilienverkäufe in L’Hospitalet de Llobregat und der angrenzenden Region Baix Llobregat haben im letzten Jahr um 9,7 Prozent zugenommen. Im vierten Quartal 2025 wurden insgesamt 4.085 Transaktionen registriert, was einem Anstieg von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Diese Entwicklung zeigt eine anhaltende Erholung des Immobilienmarktes in der Region.
Der Bericht des Fòrum Empresarial del Llobregat hebt hervor, dass dies bereits das dritte aufeinanderfolgende Quartal ist, in dem die jährlichen Verkäufe die Marke von 14.300 Transaktionen überschreiten. Dies ist das erste Mal seit dem ersten Quartal 2007, dass eine solche Stabilität erreicht wurde. Während die meisten Kommunen einen Anstieg der Verkäufe verzeichneten, gab es in neun Städten Rückgänge, wobei Sant Joan Despí, Molins de Rei und Pallejà die größten Verluste aufwiesen.
Die größten Zuwächse in absoluten Zahlen wurden in L’Hospitalet (+603 Transaktionen), Viladecans (+252) und Cornellà (+202) verzeichnet. Relativ gesehen führten Collbató (+62,5%) und Sant Esteve Sesrovires (+35,7%) das Wachstum an. Im Vergleich zwischen dem dritten und vierten Quartal 2025 gab es einen Anstieg von 901 Transaktionen, wobei Esplugues mit einem Zuwachs von 196,6% besonders hervorstach.
Die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum steht jedoch im Widerspruch zur begrenzten Neubauaktivität. In den letzten fünf Jahren wurden lediglich 8.299 neue Wohnungen gebaut, was Experten als unzureichend erachten, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerung in der Metropolregion Barcelona bis 2041 um etwa 580.000 Menschen wachsen wird, was den Druck auf den Wohnungsmarkt weiter erhöhen könnte. Experten fordern daher eine verstärkte Bautätigkeit, insbesondere im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, um die Herausforderungen des Marktes zu bewältigen.
Quelle: elperiodico.cat
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