Weniger als zwei Monate vor dem ersten Besuch von Papst León XIV in Spanien, der vom 6. bis 12. Juni 2026 in Madrid, Barcelona, Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria stattfinden wird, zeigt sich der Markt für Reiseangebote noch zurückhaltend. Trotz einer prognostizierten wirtschaftlichen Auswirkung von über 100 Millionen Euro sind die traditionellen Reiseangebote bislang nicht in vollem Umfang aktiv. Stattdessen entwickeln sich spezialisierte Angebote für religiöse Gruppen allmählich.
Die Reise wird zahlreiche öffentliche Veranstaltungen und institutionelle Termine umfassen, wobei die genauen Programmdetails noch nicht festgelegt sind. Dies führt dazu, dass Reiseveranstalter und Agenturen zögerlich bei der Vermarktung von Reisen sind. Der Schwerpunkt der Nachfrage liegt derzeit auf Madrid, das als Hauptziel für die Großveranstaltungen gilt, gefolgt von Barcelona und den Kanarischen Inseln.
Die Reiseagentur Ávoris hat bereits damit begonnen, maßgeschneiderte Pakete für religiöse Gruppen anzubieten, die direkt an Diözesen und Gemeinden verkauft werden. Diese Pakete beinhalten häufig zwei Übernachtungen in Madrid sowie Transportleistungen. Zudem werden einfache Transportdienste ohne Unterkunft angeboten, um die Nachfrage zu bedienen.
Obwohl die Buchungen für den Papstbesuch noch in der Anfangsphase sind, zeigt sich ein aktiver Markt für religiöse Reisen. Die ersten Buchungen erfolgen hauptsächlich über organisierte Gruppen, was den wirtschaftlichen Rahmen des Ereignisses widerspiegelt. In Madrid steigen die Hotelpreise bereits, was die Erstellung attraktiver Reisepakete, insbesondere für jüngere Reisende, erschwert. Mit der weiteren Klärung des Programms wird jedoch erwartet, dass die Vermarktung an Dynamik gewinnt und mehr strukturierte Angebote entstehen.
Quelle: hosteltur tourismus
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