Renfe plant umfassende Modernisierungen ihrer Werkstätten in Katalonien, um die bevorstehende Einführung von 72 neuen Rodalies-Zügen zu unterstützen. Die bestehenden Einrichtungen in Vilanova i la Geltrú, die seit über 40 Jahren nicht erweitert wurden, werden umgebaut, um moderne Arbeitslinien für die Wartung der neuen Züge zu schaffen. Diese Züge, die von Alstom gefertigt werden, sollen ab Juni ausgeliefert werden und bis Ende des Jahres in Betrieb gehen.
Die Renovierung umfasst die vollständige Umgestaltung von drei alten Hallen, um Platz für neue Wartungslinien zu schaffen. Zudem wird die bestehende Wartungsbasis modernisiert, um den spezifischen Anforderungen der neuen Züge gerecht zu werden. Eine wesentliche Änderung betrifft die Positionierung elektronischer Komponenten, die künftig am Dach statt am Boden angebracht sind, was zusätzliche Treppen und Aufzüge erforderlich macht.
Renfe plant, die Wartungskapazitäten in ihren Werkstätten erheblich zu erweitern. Die Anzahl der Wartungsgleise soll von derzeit 22 auf 51 in den kommenden vier Jahren steigen. Dies beinhaltet sowohl die Erweiterung bestehender Anlagen als auch den Bau neuer Werkstätten in Granollers, Manresa und Sant Celoni. In Vilanova wird die Kapazität von sechs auf neun Wartungspositionen erhöht, während in Sant Andreu von fünf auf zehn und in Ripoll von einer auf vier Gleise erweitert wird.
Zusätzlich wird ein Team von Technikern speziell geschult, um die neuen Technologien der Züge zu überwachen, die eine vorausschauende Wartung ermöglichen. Dies soll sicherstellen, dass Probleme frühzeitig erkannt werden, wodurch die Effizienz der Wartungsarbeiten verbessert wird.
Quelle: lavanguardia.com
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