Die Strände von Los Alamos in Torremolinos sind wieder für Schwimmer geöffnet. Dies geschah nach der jüngsten Analyse der Wasserqualität durch die regionale Regierung, die bestätigte, dass die mikrobiologischen Parameter nun den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Hintergrund dieser Maßnahme ist ein Abwasserleck, das durch den Bruch zweier Abwasserrohre verursacht wurde. Diese Rohrbrüche traten infolge von Überschwemmungen des Guadalhorce-Flusses auf, die durch starke Regenfälle am letzten Dezemberwochenende ausgelöst wurden.
Die Stadtverwaltung von Málaga reagierte in ähnlicher Weise auf die Situation im Arraijanal-Gebiet, das sich neben einem Golfplatz befindet. Hier wurde ebenfalls ein offizielles Schreiben des regionalen Gesundheitsministeriums ausgegeben, das auf eine vergleichbare Problematik hinweist. Am 23. April hatte die Stadtverwaltung von Torremolinos die rote Flagge entlang ihrer Küste gehisst, nachdem die Wasserqualität als unzureichend eingestuft wurde. Seither wurde ein Protokoll zur kontinuierlichen Überwachung der Situation etabliert, das regelmäßige Kontrollen und eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden umfasst.
Die Ursache für die Rohrbrüche ist ein erodierter Träger unter den Rohren, die das Flussbett überqueren. Ein Abschnitt von etwa 50 Metern war in den Fluss gefallen. Seitdem laufen Reparaturarbeiten, um den Schaden am Flussmündungsbereich zu beseitigen. Die kommunale Wasserfirma Emasa hatte die Pumpstationen in Guadalmar und Campo de Golf abgeschaltet, um zu verhindern, dass Abwasser direkt in den Fluss gelangt. Um die Auswirkungen dieser Entladung zu minimieren, wurde Abwasser über ein 475 Meter langes Auslassrohr ins Meer geleitet.
Parallel dazu hat Emasa mit der endgültigen Erneuerung der Pumprohre begonnen, die unterirdisch verlegt werden sollen. Dies soll die Auswirkungen möglicher Flussüberschwemmungen reduzieren und die visuelle Belastung verringern. Der Auftrag für dieses Projekt wurde an die Proyectos Técnicos y Obras Civiles SA vergeben, mit einem Budget von 1.820.912,69 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) und einer geplanten Fertigstellungszeit von vier Monaten. Das Projekt umfasst die Installation von zwei 120 Meter langen und einen Meter dicken Rohren, die das Niedrigwasserbett des Flusses überqueren und sich weitere 160 Meter erstrecken, bis sie mit dem Netz, das zur Kläranlage führt, verbunden sind. Zudem wird der Überrest der beschädigten Rohre abgerissen.
Für die Einwohner und Urlauber auf den Kanaren, insbesondere in Torremolinos und Málaga, ist die Wiedereröffnung der Strände eine positive Nachricht. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Abwassersysteme sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Wasserqualität zu sichern und die öffentliche Gesundheit zu gewährleisten. Die Behörden haben betont, dass die Situation nun unter Kontrolle ist und regelmäßige Überprüfungen durchgeführt werden, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten.
Quelle: surinenglish.com
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