In Castelldefels, einer Stadt im Baix Llobregat, haben die Mossos d’Esquadra zwei Frauen wegen des Verdachts auf Simulation von Straftaten und Betrug angezeigt. Der erste Fall betrifft eine Frau, die am 29. März einen angeblichen gewaltsamen Raubüberfall auf ihre Handtasche meldete. Sie forderte von ihrer Versicherung eine Entschädigung in Höhe von etwa 800 Euro für die angeblich gestohlenen Gegenstände. Nach Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Diebstahl im Restaurant handelte, bei dem keine Gewalt angewendet wurde. Daher wurde sie wegen Betrugs angezeigt.
Im zweiten Fall erstattete eine andere Frau ebenfalls Anzeige wegen eines gewaltsamen Übergriffs, angeblich durch einen jungen Mann auf einem E-Scooter. Diese Frau legte sogar ein ärztliches Attest über Verletzungen vor, um ihre Geschichte zu untermauern. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben jedoch, dass auch hier nur ein Diebstahl im Inneren eines Geschäfts stattgefunden hatte. Auch sie wurde wegen Simulation eines Verbrechens und Betrugs angezeigt.
Die Mossos d’Esquadra betonen, dass die Simulation von Straftaten zur Erlangung von Versicherungsleistungen strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Die Ermittlungsbehörden arbeiten kontinuierlich daran, solche betrügerischen Praktiken zu identifizieren, die öffentliche Ressourcen verschwenden.
Quelle: elperiodico.cat
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