Im Rahmen des seit einem Jahr in Katalonien umgesetzten Plans Kanpai wurden mehr als 35 multirecidivierende Ausländer aus Barcelona ausgewiesen. Diese Personen waren für zahlreiche Diebstähle und Einbrüche verantwortlich und hatten über 300 Vorstrafen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Kriminalität in der Region zu reduzieren, indem besonders aktive und wiederholte Straftäter aus dem Land entfernt werden.
Die Ausweisungen sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Mossos d’Esquadra und der nationalen Polizei, die die Delinquenten identifizieren und deren Vorstrafen überprüfen. Bei schwerwiegenden Vergehen, die die öffentliche Sicherheit gefährden, wird ein Verwaltungsverfahren zur Ausweisung eingeleitet. Diese Strategie trägt zur Bekämpfung der Kriminalität in Barcelona bei, wo im vergangenen Jahr ein Rückgang der Straftaten um 6,1 % verzeichnet wurde, was auf ein Niveau von 2015 zurückgeht.
Im Rahmen einer Zeremonie wurden auch mehrere Polizeibeamte ausgezeichnet, darunter ein Inspektor der nationalen Polizei, für ihre Verdienste in der Kriminalitätsbekämpfung. Die Polizeichefin von Barcelona, Montse Estruch, hob hervor, dass die Identifizierung von Verdächtigen und die Aufklärung von Fällen zugenommen haben. Zudem wurde die Notwendigkeit betont, weiterhin gegen organisierte Kriminalität und andere schwerwiegende Vergehen vorzugehen. Estruch betonte die Bedeutung einer gemeinsamen Anstrengung zur Verbesserung der Sicherheit in der Stadt.
Quelle: elperiodico.cat
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