Im Februar 2025 wurden in Spanien insgesamt 55.228 Wohnungsverkäufe registriert, was einem Rückgang von 7,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den weiterhin steigenden Preisen, die im Durchschnitt um 5,4 % auf 1.977 Euro pro Quadratmeter zulegten. Besonders betroffen von der Abnahme der Verkaufszahlen sind Eigentumswohnungen, deren Verkäufe um 9,4 % auf 41.407 Einheiten sanken. Einfamilienhäuser verzeichneten einen moderateren Rückgang von 2,3 % mit 13.821 Verkäufen.
Die Preisanstiege variieren je nach Immobilientyp: Eigentumswohnungen kosteten im Durchschnitt 2.292 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 7,7 % entspricht, während Einfamilienhäuser bei 1.458 Euro pro Quadratmeter lagen, mit einem Anstieg von 2,6 %. Der Markt zeigt somit eine Korrektur bei den Verkaufszahlen, jedoch keine allgemeine Preissenkung.
Die Rückgänge bei den Verkäufen waren in 14 autonomen Gemeinschaften zu verzeichnen, während nur drei Regionen einen Anstieg meldeten. Die größten Rückgänge wurden in den Kanarischen Inseln (-21 %), Navarra (-19,2 %) und den Balearen (-18,6 %) verzeichnet. Im Gegensatz dazu zeigte Castilla-La Mancha mit einem Anstieg von 14 % die beste Entwicklung.
Im Hypothekenmarkt blieb die Stabilität erhalten, da die Anzahl der vergebenen Kredite um lediglich 0,2 % auf 30.109 stieg. Die durchschnittliche Darlehenssumme erhöhte sich um 6,3 % auf 175.904 Euro. Die Schaffung neuer Unternehmen erlebte einen signifikanten Anstieg von 25,6 % im Jahresvergleich, mit 12.804 neu gegründeten Firmen, was auf eine dynamische wirtschaftliche Aktivität hinweist.
Quelle: diariodemallorca.es
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