Die Stadt Barcelona plant umfassende Verbesserungen für die stark frequentierten Busstationen. Täglich nutzen etwa 7.000 Busse die Stadt, eine Zahl, die in den letzten Jahren gestiegen ist, insbesondere aufgrund der jüngsten Probleme im Nahverkehr. Derzeit steigen Passagiere oft an Haltestellen ohne angemessene Infrastruktur ein und aus, was zu Beschwerden der Anwohner führt. Um die Situation zu entschärfen, will die Stadt neue Haltestellen schaffen und bestehende umgestalten.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Überlastung an stark frequentierten Punkten wie Fabra i Puig zu reduzieren, wo täglich Tausende von Nutzern auf den U-Bahn-Zugang warten. Geplant ist die Installation von Schattenanlagen, Sitzgelegenheiten sowie öffentlichen Toiletten an den Haltestellen, die über eine hohe Passagierfrequenz verfügen, darunter die Avenida Diagonal und die Plaza de España. Die Stadtverwaltung hat dafür ein Budget von rund 12 Millionen Euro eingeplant.
Die ersten Projekte sollen bis Ende dieses Jahres und im nächsten Jahr genehmigt werden, mit dem Ziel, die Verbesserungen bis 2028 umzusetzen. Dies umfasst auch die Umgestaltung der Busstationen in Sants und Fabra i Puig, die derzeit nur über minimale Einrichtungen verfügen. Die Generalitat plant zudem, die Haltestelle Fabra i Puig im Juni zu modernisieren, während die Arbeiten an der Sants-Station durch die angrenzenden Bauarbeiten erschwert werden. Die Stadt verfolgt das Ziel, die Mobilität sowohl innerhalb als auch außerhalb Barcelonas zu verbessern und die bestehenden Engpässe zu beseitigen.
Quelle: elperiodico.cat
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