Die spanische Polizei hat 21 ausländische Staatsbürger, die als multirecidivisten gelten, aus Spanien ausgewiesen. Diese Personen hatten zahlreiche Vorstrafen, darunter über 170 Delikte, die hauptsächlich in Barcelona und dessen Umland begangen wurden. Die Vergehen reichten von Eigentumsdelikten, wie Einbruch und Diebstahl, bis hin zu schwereren Straftaten, darunter Körperverletzung und versuchter Mord.
Die Rückführung dieser Personen erfolgte im Rahmen der Ausländerrechtsgesetze und war eine ausschließliche Zuständigkeit der Nationalpolizei. Die Generaldirektion für Ausländer und Grenzen war für die Durchführung der Ausweisungen verantwortlich. Vor der Ausweisung mussten die Behörden die entsprechenden Ausweisungsdekrete einholen und die erforderlichen Genehmigungen von den zuständigen Gerichten anfordern.
Einige der Ausgewiesenen waren zuvor im Ausländerinternierungszentrum in Barcelona untergebracht, während andere zur Umsetzung der Ausweisung festgenommen wurden. Nach der Erlangung aller notwendigen Dokumente wurden die Betroffenen nach Madrid gebracht, wo sie an die zentrale Rückführungseinheit übergeben wurden. Die Rückführungen wurden durch einen speziellen Charterflug organisiert.
Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans zur Bekämpfung der Kriminalität, der darauf abzielt, die Verfahrensdauer für die Verurteilung von multirecidivisten auf 13 Monate zu reduzieren. Diese Initiative soll dazu beitragen, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.
Quelle: lavanguardia.com
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