In Katalonien ereigneten sich innerhalb von nur 24 Stunden zwei tödliche Messerangriffe. Der jüngste Vorfall fand im Stadtteil Raval in Barcelona statt, wo ein minderjähriger Verdächtiger festgenommen wurde. Die Polizei erhielt gegen 23:55 Uhr einen Notruf über einen schwer verletzten Mann, der nach einem Messerangriff auf der Straße Cera aufgefunden wurde. Trotz der schnellen Reaktion von Notdiensten und der Überführung des Opfers in ein Krankenhaus, verstarb der Mann später aufgrund seiner Verletzungen.
Zeugen berichteten, dass der Angreifer ein Jugendlicher gewesen sei, was zu einem umfangreichen Einsatz der Polizei führte. Die Guardia Urbana konnte den Verdächtigen kurz nach dem Vorfall in Ciutat Vella festnehmen. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei der Mossos d’Esquadra geleitet, die derzeit die Hintergründe der Tat untersucht. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der Angriff möglicherweise aus einem Streit resultierte.
Zuvor, am selben Tag, wurde ein weiterer Mann in Esplugues de Llobregat festgenommen, der verdächtigt wird, eine Nachbarin mit einem Messer angegriffen und getötet zu haben. Der Täter hatte die Frau überraschend angegriffen und sie mehrfach in den Oberkörper und Hals gestochen, bevor er die Flucht ergriff. Die Polizei konnte ihn jedoch schnell festnehmen. Beide Fälle stehen unter dem Vorbehalt laufender Ermittlungen, und die Behörden haben bereits mehrere Hypothesen zu den Motiven der Angriffe in Betracht gezogen.
Quelle: elperiodico.cat
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