Zwei Männer wegen sexueller Videotelefonate mit 12-Jähriger verurteilt in Spanien (Gericht Spanien)

Zwei Männer wegen sexueller Videotelefonate mit 12-Jähriger verurteilt

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Geschrieben von Thomas John Spanien Nachrichten Redaktion

21 Mai, 2026

Die Audiencia de Pontevedra hat zwei Männer, einen aus Barcelona und einen aus Cádiz, wegen sexueller Belästigung einer 12-jährigen Mädchen zu sechs Monaten Haft verurteilt. Zudem dürfen sie vier Jahre lang nicht mit Minderjährigen arbeiten. Die Strafe resultiert aus einem Vorfall, der sich Ende 2021 ereignete, als die Minderjährige über ein Schulgerät mit den beiden Männern in Kontakt trat. Diese hatten sich über eine Online-App kennengelernt.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Männer, trotz des Wissens um das Alter des Mädchens, sexuelle Gespräche und Videotelefonate initiierten. Darüber hinaus forderten sie die 12-Jährige auf, intime Bilder von sich zu senden. Die Mutter der Betroffenen erstattete 2022 Anzeige, nachdem sie von den Vorfällen erfahren hatte. Dies führte zu einem Strafverfahren, das im Mai 2025 in einem Urteil des Strafgerichts Pontevedra mündete.

Die Strafe von sechs Monaten Gefängnis wurde von einem der Verurteilten angefochten. In einem Berufungsverfahren vor der Audiencia de Pontevedra wurde dieser Einspruch jedoch abgelehnt. Die Entscheidung des Gerichts zeigt, dass sexuelle Übergriffe gegen Minderjährige ernsthaft verfolgt werden.

Die Verurteilung der beiden Männer bringt nicht nur eine rechtliche Konsequenz für die Täter mit sich, sondern sendet auch eine klare Botschaft an die Gesellschaft über den Schutz von Kindern im digitalen Raum. Die Nutzung von Schulcomputern und Apps kann für Kinder sowohl Chancen als auch Risiken bergen. Eltern sollten daher ein Auge auf die Online-Aktivitäten ihrer Kinder haben und auf mögliche Gefahren hinweisen.

In Anbetracht der zunehmenden Nutzung von Technologie im Bildungsbereich ist es unerlässlich, dass Schulen und Eltern zusammenarbeiten, um Kinder vor solchen Übergriffen zu schützen. Aufklärung über sichere Internetnutzung und der Umgang mit persönlichen Informationen sollten Teil des Lehrplans sein. Die Vorfälle in Pontevedra verdeutlichen die Notwendigkeit, Kinder in ihrer digitalen Kommunikation zu sensibilisieren und zu schulen.

Die Verurteilung der beiden Männer ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das Bewusstsein für sexuelle Übergriffe im Internet zu schärfen. Es ist zu hoffen, dass solche Fälle in Zukunft durch präventive Maßnahmen und Aufklärung vermieden werden können.

Quelle: lavanguardia.com
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Hinweis: Diese Kurzmeldung wurde redaktionell aufbereitet und basiert auf öffentlich zugänglichen spanischen Quellen. Inhalte werden geprüft und verständlich zusammengefasst.

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