DFactory Barcelona, das Herzstück des Innovationsdistrikts 4.0 in der Zona Franca der katalanischen Hauptstadt, wurde kürzlich als eines der besten Innovationszentren weltweit ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielt die Plattform im Rahmen des Weltkongresses der Freihandelszonen, der in dieser Woche in Panama stattfand. Blanca Sorigué und Pere Navarro, führende Vertreter des Consorci de la Zona Franca de Barcelona (CZFB), nahmen den Preis entgegen und betonten die Bedeutung von DFactory für die künftige industrielle Entwicklung. „Wir sind stolz auf diese Anerkennung, da sie den Paradigmenwechsel im industriellen Modell von DFactory hervorhebt. Hier geht es nicht mehr nur um die Verwaltung von Flächen, sondern um die Aktivierung eines Innovationsökosystems, in dem Zusammenarbeit der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit ist“, erklärte Navarro.
DFactory hat sich als Knotenpunkt für fortschrittliche Industrien etabliert und positioniert Barcelona als eines der bedeutendsten internationalen Zentren, das Europa, Amerika und Asien miteinander verbindet. Aktuell beherbergt DFactory 45 Unternehmen, die in Bereichen wie Robotik, Künstliche Intelligenz, 3D-Druck und Cybersicherheit tätig sind. Diese Firmen schaffen mehr als 300 direkte Arbeitsplätze und etwa 1.500 indirekte Arbeitsplätze. Die Nachfrage nach diesen innovativen Lösungen hat dazu geführt, dass DFactory bereits zu 100 Prozent ausgelastet ist. Um dem Wachstum gerecht zu werden, laufen derzeit Ausbauarbeiten, die die Fläche auf 60.000 Quadratmeter erweitern sollen.
Der Weltkongress der Freihandelszonen war ein bedeutendes Forum, um über die Förderung eines anpassungsfähigen, digitalen und nachhaltigen Wachstums in einer sich wandelnden globalen Wirtschaft zu diskutieren. Sorigué, die Generaldirektorin des CZFB, nahm aktiv an einer Diskussion über neue globale Betriebsmodelle teil. Sie betonte, dass die Konzentration von Talent, Industrie und Technologie in einem einzigen Ökosystem wie DFactory die Validierung von Lösungen beschleunigt. „In der heutigen Zeit wird Wettbewerbsfähigkeit durch Zusammenarbeit geschaffen, und DFactory ist ein hervorragendes Beispiel dafür“, fügte sie hinzu.
Neben den Vorträgen und Diskussionen hatten Navarro und Sorigué auch die Gelegenheit, sich mit hochrangigen Persönlichkeiten zu treffen, darunter der panamaische Handelsminister Julio Moltó und der Präsident der World Free Zones Organization, Mohammed Alzarooni. Die Gespräche drehten sich um die strategische Positionierung von DFactory und der Zona Franca Barcelona im globalen Innovationswettbewerb.
DFactory ist nicht nur ein bedeutender Standort für Unternehmen, sondern auch ein Motor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle Barcelonas als innovativen Standort und zieht internationale Investoren sowie Talente an, die in einem dynamischen und zukunftsorientierten Umfeld arbeiten möchten. Die Entwicklungen in DFactory könnten für viele Leser, die in Spanien leben oder sich dort niederlassen möchten, von großem Interesse sein, da sie die Möglichkeiten und Perspektiven in einer sich schnell verändernden wirtschaftlichen Landschaft aufzeigen.
Quelle: lavanguardia.com
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