Die Ambulanz der Guardia Urbana in Hospitalet de Llobregat, bekannt als ‚Índia‘, hat ihren letzten Dienst geleistet. Nach über 40 Jahren, in denen sie zur Rettung von Leben beigetragen hat, wurde der Dienst aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des aktuellen Betreibers, dem Consorci de Transport Sanitari de Girona (CTSG), eingestellt. Diese Entwicklung war seit der Bekanntgabe der wirtschaftlichen Krise des CTSG befürchtet worden, die seit mehreren Monaten nicht in der Lage war, die Gehälter der Mitarbeiter zu zahlen.
Die Mitarbeiter hatten in den letzten vier Monaten versucht, den Dienst aufrechtzuerhalten, trotz der ausstehenden Zahlungen. Bis zum 10. April wurde der Dienst weiterhin angeboten, jedoch war den Angestellten klar, dass dies ohne finanzielle Unterstützung nicht langfristig möglich sei. Bereits vor zwei Jahren gab es Proteste gegen die drohende Einstellung des Dienstes, die damals durch eine neue Ausschreibung abgewendet werden konnte.
Jetzt fordern die Techniker der Ambulanz und Oppositionsparteien, dass nach der Insolvenz des CTSG eine Notfall-Ausschreibung veröffentlicht wird, um den Dienst zu retten und den Mitarbeitern wieder Gehälter zahlen zu können. Laut Jordi García, einem Techniker der Ambulanz, fehlt es jedoch an politischem Willen, um den Dienst fortzuführen, trotz der Vorschläge, die unterbreitet wurden. Zudem kritisieren die Mitarbeiter, dass sie zwischen Februar und April ohne Versicherung und ohne die notwendige technische Gesundheitsinspektion gearbeitet haben.
Quelle: barcelona elperiodico
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