Die spanischen Reisebüros haben bislang keine zusätzlichen Gebühren für Reiseangebote aufgrund der gestiegenen Kosten durch den Iran-Konflikt erhoben. Carlos Garrido, Präsident der Confederación Española de Agencias de Viajes (CEAV), äußerte jedoch, dass die Agenturen gezwungen sein könnten, die Preise zu erhöhen, falls der Konflikt länger andauert. Er betonte die große Unsicherheit hinsichtlich der Dauer der Situation und deren Auswirkungen auf die Reisepreise, was negative Folgen für die Buchungen haben könnte.
Garrido wies darauf hin, dass die Situation dynamisch ist und sich ständig ändert, was sowohl positive als auch negative Nachrichten mit sich bringt. Während einige Fluggesellschaften bereits ihre Preise aufgrund gestiegener Treibstoffkosten erhöht oder Flüge storniert haben, bleibt die Buchungslage für die Reisebüros stabil. Die Nachfrage nach Reisen, insbesondere zu Fernzielen wie Japan und China, zeigt sich stark.
Die Agenturen setzen darauf, neue Verbindungen zu schaffen, indem sie auf Hubs wie den türkischen Flughafen in Istanbul zurückgreifen. Garrido betonte, dass die Monate von Mai bis August entscheidend für die Buchungen sind. Die Unsicherheit über die Treibstoffpreise bleibt jedoch ein großes Anliegen, das die Branche weiterhin beschäftigt.
Quelle: hosteltur.com
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