Reisende, die für den Sommer 2026 eine Europareise planen, sehen sich bereits jetzt großen Schwierigkeiten gegenüber, einen Termin für ein Schengen-Visum zu sichern. Insbesondere in Spanien, aber auch in Ländern wie Frankreich, Italien, Deutschland und Griechenland ist die Nachfrage nach Visa so hoch, dass viele Antragsteller wochenlang versuchen, einen Termin zu buchen, ohne Erfolg. Die Situation ist besonders angespannt für Familien, Geschäftsreisende und Personen, die Verwandte in Europa besuchen möchten, da die Unsicherheit über die Visa-Entscheidungen bereits Monate vor dem Sommer für Stress sorgt.
Die Beliebtheit Spaniens als Reiseziel zieht jährlich Millionen von Touristen an, und der Sommer 2026 verspricht eine weitere geschäftige Saison zu werden. Aufgrund der steigenden Nachfrage sind viele Reisende gezwungen, ihre Anträge viel früher als gewohnt zu stellen. Einige überprüfen mehrmals täglich die Buchungswebseiten auf stornierte Termine oder tauschen sich in Online-Foren über neu verfügbare Slots aus. Die Situation wird zusätzlich durch die Schulferien verschärft, da diese Reisenden keine Flexibilität bei der Terminwahl bieten.
Die Herausforderungen sind nicht auf Spanien beschränkt; auch andere Länder wie Frankreich und Italien sehen sich einem Anstieg der Visaanträge gegenüber. In Deutschland gibt es neben touristischen Anfragen auch viele Anträge im Zusammenhang mit Geschäftsreisen und Bildung. Die Schwierigkeiten sind besonders für Reisende aus Indien, den VAE und dem Vereinigten Königreich spürbar, die ebenfalls Schwierigkeiten haben, verfügbare Termine zu finden.
Die Modernisierung der Visa-Verfahren in Europa, einschließlich der Einführung des Entry Exit Systems (EES), führt während der Übergangsphase zu zusätzlichem administrativen Druck auf die Visa-Zentren. Experten raten Reisenden, sich frühzeitig um ihre Visa zu kümmern, da die Verfügbarkeit von Terminen schnell abnehmen könnte, wenn die Sommerferien näher rücken. Für viele wird die Sicherung eines Schengen-Termins zu einer der größten Herausforderungen bei der Planung ihrer europäischen Reisen.
Quelle: euroweeklynews.com
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