Die Stadt Barcelona plant die dauerhafte Umsetzung von 11 neuen Fußgängerzonen, die ursprünglich während der Pandemie als temporäre Maßnahmen ins Leben gerufen wurden. Diese Veränderungen zielen darauf ab, die Lebensqualität in den betroffenen Stadtteilen zu erhöhen, indem sie den Fußgängerverkehr fördern und die Sicherheit in der Nähe von Schulen verbessern. Die betroffenen Stadtteile sind Sants-Montjuïc, Sarrià-Sant Gervasi, Sant Andreu, Eixample, Horta-Guinardó und Nou Barris.
Der Prozess zur Konsolidierung dieser Fußgängerzonen beginnt nun mit der Ausschreibung der technischen Projekte, die von der städtischen Firma BIMSA verwaltet wird. Der geschätzte Wert des Projekts beträgt rund 344.000 Euro und umfasst die Vorentwürfe sowie die technische Unterstützung während der Bauarbeiten. Die Baukosten für die 11 Maßnahmen könnten sich auf etwa 5,5 Millionen Euro belaufen, einschließlich Mehrwertsteuer. Die Bauarbeiten sollen in zwei Phasen durchgeführt werden, wobei die erste Phase eine Dauer von neun Monaten haben wird.
Die geplanten Änderungen beinhalten hauptsächlich die Verbreiterung von Gehwegen und die Schaffung von einheitlichen Verkehrsflächen, die die Sicherheit der Fußgänger erhöhen sollen. Ein Beispiel ist der Abschnitt des Carrer de Leiva, der zwischen den Straßen Àguila und Hostafrancs verkehrsberuhigt werden soll. Zudem wird die Umgebung der Schulen in Poble-sec durch breitere Gehwege geschützt.
Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren städtischen Plans, der im Jahr 2021 begann und darauf abzielt, die städtische Infrastruktur zu verbessern und die Lebensqualität der Bürger zu steigern. Die Stadtverwaltung hat jedoch auch auf die Herausforderungen hingewiesen, die mit der langfristigen Unterhaltung dieser neuen Strukturen verbunden sind. Es wird berichtet, dass die bisherigen temporären Lösungen hohe Wartungskosten mit sich brachten, was zu einer Neubewertung der langfristigen Strategie führte.
Die geplanten Fußgängerzonen sollen nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch dazu beitragen, den Verkehr in den betroffenen Gebieten zu reduzieren und einen umweltfreundlicheren Lebensstil zu fördern. Die Stadtverwaltung betont, dass die neuen Maßnahmen den Bedürfnissen der Fußgänger Vorrang geben sollen, während gleichzeitig die Funktionsfähigkeit der städtischen Dienste aufrechterhalten wird. Die Bürger sind eingeladen, an diesem Prozess teilzunehmen und ihre Meinungen und Vorschläge einzubringen, um sicherzustellen, dass die neuen Fußgängerzonen den Bedürfnissen der Gemeinschaft entsprechen.
Quelle: elperiodico.cat
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