Die Feria de Abril in Barcelona, die seit dem 24. April im Fòrum stattfindet, zieht zahlreiche Besucher an. Die Veranstaltung, die bis zum 1. Mai dauert, feiert die andalusische Kultur in Katalonien und hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für verschiedene Gemeinschaften entwickelt. Isabel und Rosi, zwei Besucherinnen aus Gavà, berichten von ihren Erfahrungen und der Freude an der Veranstaltung. Rosi äußert jedoch Bedenken über die Einführung eines Eintrittspreises, der für 2025 geplant war, aber aufgrund von Protesten zurückgezogen wurde.
Im vergangenen Jahr besuchten etwa 800.000 Menschen die Feria, was im Vergleich zu 1,2 Millionen im Jahr 2024 einen deutlichen Rückgang darstellt. Verschiedene Faktoren, darunter schlechtes Wetter und ein Fußballspiel, trugen zu diesem Rückgang bei. Die Organisatoren der Feria, vertreten durch die Federación de Entidades Culturales Andaluses de Catalunya (FECAC), hoffen, in diesem Jahr die Besucherzahlen wieder zu steigern, insbesondere durch das gute Wetter und den Feiertag am 1. Mai, der als zusätzlicher Anreiz wirkt.
Die FECAC plant, in den kommenden Monaten einen neuen Vertrag mit der städtischen Dienstleistungsfirma Barcelona de Serveis Municipals (BSM) abzuschließen, um die Veranstaltung im Fòrum fortzuführen. Der aktuelle Vertrag läuft bald aus. Der Präsident der FECAC, Daniel Salinero, betont die Notwendigkeit, die finanziellen Bedingungen zu verbessern, da die Veranstaltung ein Budget von 1,9 Millionen Euro erfordert, wovon ein erheblicher Teil für Sicherheits- und Reinigungsdienste aufgewendet wird. Die Diskussion über die zukünftige Finanzierung und mögliche Eintrittspreise bleibt ein zentrales Thema unter den Organisatoren und Besuchern.
Quelle: elperiodico.cat
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