Im ersten Quartal 2026 hat die Hotelbranche in Spanien eine Investitionssumme von über 900 Millionen Euro erreicht. Laut den aktuellen Daten von Christie & Co. wurden mehr als 25 Hotelobjekte verkauft, was zu einer Mobilisierung von 3.500 Hotelzimmern führte. Die Transaktionen von emblematischen Hotels haben den durchschnittlichen Preis pro Zimmer auf über 237.000 Euro in Einzelverkäufen von bestehenden Hotels angehoben. Besonders hervorzuheben sind unter den verkauften Objekten das Hotel Ibiza Corso mit 170 Zimmern, das NH Collection Suecia in Madrid mit 123 Zimmern sowie das Meliá Bilbao mit 210 Zimmern.
Die Balearen dominieren den Markt und machen 57 % des gesamten Investitionsvolumens aus, gefolgt von Madrid mit 11 %, Bilbao mit 9 % und Málaga mit 6 %. Innerhalb der Balearen nimmt Ibiza eine zentrale Rolle ein und zieht etwa 41 % der nationalen Investitionen an. Die Daten zeigen, dass zwei Drittel der Investitionen in Urlaubsziele fließen, was die Vorliebe der Investoren für touristisch attraktive Standorte unterstreicht.
Die Analyse weist zudem auf eine klare Dominanz von inländischen Investoren hin, die 79 % der Gesamtinvestitionen ausmachen. Ausländische Kapitalgeber stammen hauptsächlich aus Frankreich (12 %) und Mexiko (9 %). Die aktuelle Marktentwicklung zeigt sowohl ein stabiles Investitionsvolumen als auch eine Verzerrung der Durchschnittspreise durch den Verkauf von hochpreisigen Hotelobjekten.
Quelle: hosteltur tourismus
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