Ein 44-jähriger Mann, der am Dienstag in Barcelona bei einem Schusswechsel schwer verletzt wurde, ist am Sonntag im Krankenhaus verstorben. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:50 Uhr auf der Terrasse einer Cafeteria im Stadtteil Poblenou, wo der Mann, Krsto Vujic, von mehreren Kugeln getroffen wurde. Die Polizei, die den Fall als möglichen Racheakt zwischen kriminellen Gruppen untersucht, hat die Ermittlungen nun auf Mord umgestellt. Vujic war ein montenegrinischer Staatsbürger und galt als einer der meistgesuchten Flüchtigen auf der Interpol-Liste, da er im Verdacht steht, an einem Mord im Jahr 2020 beteiligt gewesen zu sein.
Der Schusswechsel fand am Passeig del Taulat in der Nähe der Selva de Mar statt, und die Ermittler vermuten, dass es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden handelt. Diese Theorie wird durch einen ähnlichen Vorfall im vergangenen Jahr unterstützt, bei dem ein Mann in einer anderen Straße in Barcelona erschossen wurde. Vujic wurde nach dem Vorfall von den Rettungskräften des Sistema de Emergencias Médicas (SEM) versorgt und in kritischem Zustand ins Hospital del Mar gebracht.
Zeugen berichten, dass Vujic in der Nachbarschaft lebte und ein regelmäßiger Gast in der Cafeteria Kibo war, die für ihre Brunchs und Cocktails bekannt ist. Zudem wurde festgestellt, dass er neben den Schusswunden auch eine Schnittverletzung am Hals hatte. Die Ermittlungen der Mossos d’Esquadra dauern an, um die Hintergründe und die Täter des Vorfalls zu klären.
Quelle: barcelona locales
Zum Original