Ein 44-jähriger Mann, der seit Dienstag in einem Krankenhaus in Barcelona wegen schwerer Verletzungen behandelt wurde, ist gestern verstorben. Er war am Dienstagnachmittag auf der Terrasse eines Cafés im Stadtteil Poblenou, als er aus nächster Nähe angeschossen wurde. Die Ermittlungen der Mossos d’Esquadra deuten auf eine mögliche Rache zwischen kriminellen Gruppen hin. Der Vorfall ereignete sich gegen 15:50 Uhr am Paseo del Taulat, in der Nähe der Calle Selva de Mar im Stadtbezirk Sant Martí.
Die Polizei hat den Fall nun als vollendeten Mord eingestuft. Die Hauptverdächtige Hypothese besagt, dass der Vorfall im Zusammenhang mit rivalisierenden Banden steht, ähnlich wie ein früherer Mord im Juli, der ebenfalls auf eine Auseinandersetzung zwischen balkanischen Gruppen zurückzuführen war. Die Opfer des Schusses, der mehrere Treffer erlitt, wurde in kritischem Zustand ins Hospital del Mar gebracht.
Die Identität des Opfers wurde als Krsto Vujic, auch bekannt als „Terminator“, bestätigt. Berichten zufolge war er ein Mitglied des montenegrinischen Skaljar-Clans und stand auf der Fahndungsliste des Obersten Gerichts von Podgorica wegen Drogenhandels und Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation. Zudem wird ihm die Beteiligung an einem Mord im Jahr 2020 in Herceg Novi, der einen hochrangigen Clanführer betraf, vorgeworfen. Anwohner berichten, dass Vujic ein bekannter Gast in dem Café war, in dem er erschossen wurde.
Quelle: barcelona elperiodico
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